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Quelle, "Deutsches Weininstitut, www.deutscheweine.de"

Gebiet:

Von Altenahr beginnend erstreckt sich das Anbaugebiet beidseitig flussabwärts auf einer Länge von ca. 25 km bis zur Mündung in den Rhein bei Sinzig.
 
Historisches:
Man geht davon aus, dass auch an der Ahr die Römer als erste den Weinbau pflegten. Urkundlich bezeugt ist der Weinanbau an der Ahr aus dem Jahr 770. Im 11. und 12. Jahrhundert erlebte er einen Aufschwung durch den Einfluss der hohen Geistlichkeit und Klöster. Aus dieser Zeit stammt auch die Terrassierung der Steilhänge. Rote Rebsorten wurden erst im Jahre 1680 angebaut. Seitdem gilt die Ahr als Rotwein-Anbaugebiet.

Boden:
Neben Schiefer und Grauwacken treten vor allem kiesige Terrassen mit lehmigen Lössablagerungen auf.

Klima:
Durch das tief eingeschnittene Tal herrschen günstige Durchschnittstemperaturen. Die mit Schiefer bedeckten Terrassen speichern tagsüber die sommerliche Wärme und strahlen sie bei Nacht auf die Trauben ab. Die Niederschlagsmengen sind gering, aber ausreichend.

Sortenspektrum:
 
Folgende Rebsorten werden auf ca. 520 ha angebaut: 
 Blauer Spätburgunder

 55%

 Blauer Portugieser

 15%

 Blauer Frühburgunder

 4%

 Dornfelder

 5%

 Sonstige Rote

 4%

 Müller-Thurgau

 7%

 Riesling

 9%

 Sonstige Weiße

 1%


Weincharakter:
Die Rotweine der Ahr gelten als besondere Spezialität. Spät- und Frühburgunder zeichnen sich durch ihre warme, samtige Art und ihr delikates Bukett als Spitzenrotweine aus. Fruchtig und angenehm frisch erweisen sich die in kleineren Mengen angebauten Weißweine von Riesling und Müller-Thurgau.
 
Bereiche:
Walporzheim/Ahrtal: von Altenahr bis zu der Mündung in den Rhein.

Spitzenlagen (Auswahl):
Neuenahrer Sonnenberg, Ahrweiler Rosenthal, Walporzheimer Gärkammer, Dernauer Pfarrwingert, Recher Herrenberg

Spitzenerzeuger (Auswahl):
Nelles, Adeneuer, Meyer-Näkel, Deutzerhof Cossmann-Hehle, Jean Stodden, Maibachfarm, Kriechel, Brogsitter