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Saint Laurent – Sankt Laurentius – San Lorenzo – der im dritten Jahrhundert verschiedene Erzmärtyrer ist einer der Patrone Roms. Da ist es nur recht, wenn der mittelbar nach ihm benannte Wein mit italienischer Pasta kombiniert wird. Mit einem All-time-favourite vielleicht: Spaghetti Bolognese. Eine waschechte italienische Mamma wird natürlich über die diversen Fertigfabrikate den Kopf schütteln. Originale Versionen arbeiten mit Hühnerleber, Speck und nicht unbedingt Hackfleisch, sondern fein gewürfeltem Rind. Die Hackfleisch-Variante ist natürlich schön mollig, gerade das Richtige für den weichen St. Laurent. Und auch der klassische Einsatz von Möhre, Lauch und Sellerie hat was. Zu diesem Ragú werden nicht unbedingt Spaghetti serviert, sondern eher Maccheroni. Womöglich hausgemachte, einzeln mit der Stricknadel gerollt … Von diesen Mammas gibt es allerdings auch in Italien nicht mehr allzu viele. Es geht natürlich auch einfacher. Wichtig: Die Sache muss lange schmoren.
Für vier Personen
3 EL Olivenöl
300 g Rinderhackfleisch
1 große Zwiebel, fein gehackt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 Bund Suppengrün, in Würfelchen (Möhre, Sellerie) bzw. feine Ringe (Lauch) geschnitten
1 Schuss Rotwein
1 kleine Dose Tomaten oder ½ Flasche (ca. 300 g) passierte Tomaten
1 Prise Zucker
1 Stückchen Butter (ca. 25 g)
Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian
500 g Spaghetti
Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Hackfleisch darin krümelig anbraten, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und anschwitzen, das Gemüse hinzugeben und ein wenig andünsten. Das Ganze mit Rotwein ablöschen, die Tomaten zugeben (ganze Tomaten aus der Dose mit dem Kartoffelstampfer im Topf ein wenig zerkleinern). Eine Prise Zucker und die Butter zugeben und alles im offenen Topf auf kleiner Hitze mindestens eine, besser bis zu zwei Stunden schmurgeln lassen. Dann mit Salz, Pfeffer, Oregano und Thymian kräftig abschmecken.
Die Spaghetti al dente kochen, frisch geriebenen Parmigiano Reggiano oder Grana Padano und St. Laurent auf den Tisch stellen und möglichst dunkle Kleidung anziehen. Bolognese-Flecken gehen aus hellen Sachen nie wieder raus (oder kennt jemand einen Trick?) …
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