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Die Weinauswahl
Der Weinfonds hat sich zum Ziel gesetzt, nur in Weinprodukte von höchster Qualität zu investieren. Um diesen hohen Qualitätsanspruch zu erreichen, wurde unter anderem folgendes Kriterium für die Auswahl der Spitzenweine zugrunde gelegt: Aus jedem Weinanbaugebiet werden die Weinfavoriten des jeweiligen Weinanbaugebietes ausgesucht.
Der Erwerb der Weine
Zur Auswahl zugelassen sind ausschließlich Weinprodukte bester Qualität aus den sechs Rheinland-Pfälzischen Weinanbaugebieten. Alle Weine sind mit dem typischen Merkmal eines Anbaugebietes ausgewiesen und haben die amtliche Qualitätsweinprüfung bestanden. Qualitätsweine mit Prädikat sind eine deutsche Besonderheit.
Für Prädikatsweine gelten die höchsten Anforderungen der Qualitätsprüfung hinsichtlich Sortenart, Reife, Harmonie und Eleganz. Für die einzelnen Prädikate müssen unterschiedliche Mindestgehalte an natürlichem Zucker erreicht werden, die sogenannten Mindestmostgewichte.
Die sechs Prädikate sind Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese und Trockenbeerenauslese. Eine Rarität besonderer Art ist der Eiswein. Diese Weine werden aus Trauben von mindestens Beerenauslesequalität gekeltert. Sie dürfen jedoch nur in gefrorenem Zustand – bei Temperaturen von unter minus 5° – gelesen und gekeltert werden. Es sind einzigartige Weine mit bemerkenswerter Konzentration an fruchtiger Säure und Süße.
Methoden zur Auswahl der Weine des Fonds
- Der Beirat bestehend aus mindestens drei Weinexperten.
- Grundlage sind die Bewertungskriterien und Mindestbewertungspunkte anerkannter
Bewertungsverfahren, die für Rheinland-Pfalz nach dem Weinanbaugesetz maßgebend sind.
- Die Geschäftsführung beschließt förmlich über die angewandten Methoden und die
benannten Experten. Sie hat im begründeten Fall ein Aussetzungsrecht.
- Es werden nur Weinprodukte aus den ersten beiden Klassen für das Fondsvolumen
erworben
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