Weinfonds
Capital Kolumne
Überblick
Markt
Der Fonds
Weininvestition
Risiken
Der Fonds zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken

Alles Wissenswerte in Detail

Fondsdaten zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken

Ziel des Erster Rheinland-Pfälzischer Weinfonds „Zum Wohle 2006“ ist es, über die Fondslaufzeit eine Wertsteigerung zwischen fünfzig und achtzig Prozent bezogen auf den Netto-Einkaufspreis zu erreichen.

Da der Weinfonds die Weine direkt „en primeur“ (aus dem Fass) erwirbt, hält es der Weinfonds durch die Mitwirkung der Beiratsmitglieder, die sich seit Jahren mit Weinprodukten professionell beschäftigen, für wahrscheinlich, dass die angegebene Wertsteigerungsprognose angemessen erscheint.

Bereits zum Zeitpunkt des erstmaligen Angebots werden die Weinprodukte im Einzelhandel gegenüber dem Netto-Einkaufspreis zu einem höheren Verkaufspreis angeboten. Darüber hinaus soll durch den Erwerb unterschiedlicher Weinprodukte von verschiedenen Weingütern bei mehreren Winzern aus den sechs Weinanbaugebieten der prognostizierte Wertzuwachs während der Fondslaufzeit angestrebt werden.

Eine Garantie für die prognostizierte Wertsteigerung kann aufgrund verschiedener Einflussfaktoren, wie zum Beispiel Qualität der Weine und Jahrgänge, Entwicklung der Marktpreise, jedoch nicht übernommen werden.

Das geplante Portfolio des Netto-Investitionsvolumens setzt sich wie folgt zusammen:

  • Rotweine
  • Weissweine
  • Sekte
  • Spirituosen
  • Bioweine.

Pro Weinsorte und Winzer sollen maximal zehn Prozent des Netto-Investitionsvolumens investiert werden. Eine Investition in den Jahrgang 2005 wird voraussichtlich bis 30. September 2006 erfolgen.

Daneben hat der Weinfonds jedoch die Möglichkeit, in weitere interessante Weinprodukte der Rheinland-Pfälzischen Anbaugebiete zu investieren und kann auch in späteren Jahren noch Zukäufe durchführen.

Der Fonds hat die Möglichkeit die Zeichnung vorzeitig zu schließen oder Zeichnungen, Anteile zu kürzen.

Der Weinfonds hat eine feste Laufzeit und endet mit der Auslieferung der Weinprodukte zum 31. Dezember 2010. Eine Fungibilität während der Fondslaufzeit ist ausgeschlossen.

zurück

Investitions- und Finanzierungsplan zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
Investition in Weinprodukte gemäß Spezifikation
= Netto-Investitionsvolumen
                     
zzgl. Erwerbsnebenkosten und Umsatzsteuer = Investitionsvolumen

2.251.000 €

Einmalige Vergütung an die Wine Capital Selection GmbH für Anlegerbetreuung, Lagerung, Versicherung und Transport (während der Fondslaufzeit der Weinprodukte)

154.000 €

Konzeption

  95.000 €

Gesamtfinanzierung (Einlagen der Gesellschafter)
zzgl. 5% Agio (Vertriebskosten der Vertriebspartner)

  2.500.000 €


Sollte das angestrebte Gesamtinvestitionsvolumen nicht erreicht werden, reduziert sich die Vergütung an die Wine Capital Selection GmbH im entsprechenden Verhältnis.

zurück
Das Verkoster-Team zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken

Die Weine werden von ausgesuchten Weinkennern ausgewählt.

zurück

Spezialitäten zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
Als der erste Anbieter im Rheinland-Pfälzischen Weinanbaugebiet hat die Wine Capital Selection GmbH eine Fondsrarität auf den Markt gebracht:

Eine kleine, aber feine Beteiligung, die ausschließlich in Rheinland-Pfälzische Spitzenweinprodukte des Weinanbaugebietes Nr. 1 in Deutschland investiert und bei der die beteiligten Gesellschafter neben der Wertsteigerung auch an den Gaumenfreuden partizipieren.

Weitere Weinfonds sind in der Planung.

zurück
Weitere Geschäftsfelder zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
Neben der Initiierung von Fonds bestimmen weitere Geschäftsfelder das Unternehmen. Die Wine Capital Selection GmbH übernimmt die treuhänderische Verwaltung von Publikumsgesellschaften mit einem Full- Service-Paket.

Dabei steht die Begleitung der getätigten Investments in der Verantwortung und Interessenvertretung der Anleger an erster Stelle.

Die Wine Capital Selection GmbH legt mit dem „Erster Rheinland-Pfälzischer Weinfonds GbR ‘Zum Wohle 2006’ “ den ersten Weinfonds aus dem Bereich der Spezialitätenfonds auf.

Sie investiert aufgrund der stetig gestiegenen Nachfrage nach Weinen wieder in Top-Rheinland-Pfälzische Weinprodukte. Die Wine Capital Selection GmbH wurde als Geschäftsbesorgerin mit der Verwaltung dieses Fonds beauftragt.


zurück
Lagerung, Versicherung und Transport zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
Die Weine werden bis zu ihrer Abfüllung in Flaschen in Fässern oder Tanks gelagert und bei den Winzern deponiert. Während der Lagerung und ggfls. Transporte wird die Ware von der Wine Capital Selection GmbH marktüblich versichert.

Diese Weine lagern in klimatisierten Lagern. Die gesamte Abwicklung der Transporte und die spätere Auslieferung an die Anleger werden von der Wine Capital Selection GmbH veranlasst.

zurück
Die Beendigung des Fonds zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
Der Weinfonds hat eine feste Laufzeit bis zum 31. Dezember 2010.

Nach Beendigung des Fonds haben die Gesellschafter das Recht den vorhandenen Weinbestand innerhalb von 6 Monaten an sich ausliefern zu lassen.

Bei Auslieferung der Weine soll jeder Gesellschafter einen repräsentativen Querschnitt aus dem erworbenen Weinbestand erhalten. Die bei der Auslieferung des Weinfonds anfallenden Kosten (insbesondere Transportkosten für die Weine) sind von den Gesellschaftern zu tragen.
Sofern ein Gesellschafter den von ihm bezogenen Wein insgesamt verkaufen möchte, hat er die Möglichkeit, die Wine Capital Selection GmbH mit der Durchführung zu beauftragen. Hierzu kann die Wine Capital Selection GmbH die Veräußerung über den Winzerverband bzw. über die Weinauktionshäuser organisieren.

Aus heutiger Sicht fallen hierzu fünf bis zehn Prozent (je nach Aufwand) Kosten an. Die voraussichtliche Abwicklung wird bis zum 30.09.2011 erfolgen.

Die Wine Capital Selection GmbH erhält für die Poolung der Verkaufswünsche, die Vermittlung über einen oder mehrere Dienstleister und die Überwachung des Verkaufs eine Vergütung in Höhe von zehn Prozent des Netto-Verkaufspreises.

zurück
Gesellschaftsform zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
Eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist ein Zusammenschluss mehrerer natürlicher Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks. Die GbR ist keine juristische Person, sie hat aber eine gewisse Teilrechtsfähigkeit, die es ihr erlaubt, vor Gericht zu klagen und verklagt zu werden.

Das Verhältnis der Gesellschafter untereinander richtet sich nach dem Gesellschaftsvertrag, der für den „Erster Rheinland-Pfälzischer Weinfonds GbR ‘Zum Wohle 2006’ “ abgedruckt ist. Jeder einzelne Gesellschafter haftet, wenn im Gesellschaftsvertrag nichts anderes vereinbart ist, jedem Gläubiger für Verbindlichkeiten der Gesellschaft grundsätzlich unmittelbar (das heißt, jeder Gläubiger kann sich zur Befriedigung seiner Forderung an jeden einzelnen Gesellschafter wenden), persönlich mit seinem Privatvermögen und gesamtschuldnerisch für die gesamten Schulden der Gesellschaft.

Die Wine Capital Selection GmbH wird diese doch sehr weitreichende Haftung durch einzelvertragliche Vereinbarungen mit den Gläubigern der Gesellschaft auf das Gesellschaftsvermögen beschränken, so dass jeder einzelne Anleger nur mit seinem Anteil am Gesellschaftsvermögen, nicht jedoch mit seinem sonstigen Vermögen für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet.

Um diesem Umstand gerecht zu werden, verpflichtet sich die Wine Capital Selection GmbH, jeden Gläubiger vor Abschluss eines Vertrages über die Haftungsbeschränkung zu informieren und diese mit ihm zu vereinbaren

zurück
Steuerliche Grundlagen zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
Der sachlichen Einkommenssteuerpflicht unterliegen nur Einkünfte, die unter einer der in § 2 (1) EStG aufgezählten Einkunftsarten fallen. Da die Aufzählung der Einkunftsquellen in § 2 (1) EStG abschließend ist, sind Vermögenszuwächse, die nicht unter einer der sieben Einkunftsarten zugeordnet werden können, nicht der Einkommensbesteuerung zu unterwerfen.

Vermögenszuwächse, die einer der sieben Einkunftsarten des EStG zuzuordnen wären, insbesondere Einkünfte aus Gewerbebetrieb, werden nach Meinung der Wine Capital Selection GmbH und ihres steuerlichen Beraters nicht erzielt, da sich die Fondsgesellschaft nicht nachhaltig am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr beteiligt (§ 15 Abs. 2 ESTG).

Es liegen auf der Fondsebene auch keine sonstigen Einkünfte vor. Es ist deshalb davon auszugehen, dass der Erste Rheinland-Pfälzische Weinfonds „Zum Wohle 2006“ GbR nicht der Einkommensteuer oder der Gewerbesteuer unterliegt.

Da keine nachhaltige Tätigkeit ausgeübt wird, ist die Fondsgesellschaft auch nicht unternehmerisch im Sinne des Umsatzsteuerrechts tätig (§ 2 Abs. 1 USTG). Sie schuldet keine Umsatzsteuer, kann im Gegenzug jedoch auch die ihr in Rechnung gestellte Umsatzsteuer nicht als Vorsteuer geltend machen.

Im Falle der Vererbung/Verschenkung des Gesellschaftsanteils richtet sich die Bewertung des steuerpflichtigen Erwerbs für erbschafts- und schenkungssteuerliche Zwecke nach dem Gemeinen Wert der Wirtschaftsgüter des Gesellschaftsvermögens.

Die vorstehenden Ausführungen basieren auf der zur Zeit der Prospekterstellung gültigen Gesetzesfassung und stellen die Rechtsauffassung der Wine Capital Selection GmbH dar.

Änderungen der gesetzlichen Grundlagen, der Rechtssprechung oder eine abweichende Finanzverwaltungsmeinung können nicht ausgeschlossen werden. Die Erläuterungen enthalten nur allgemeine steuerliche Hinweise und können eine Steuerberatung im Einzelfall nicht ersetzen. Eine individuelle steuerliche Beratung ist insbesondere für den Anleger unerlässlich, der bereits beim Erwerb bestimmt, den anteilig auf ihn entfallenden Weinbestand am Ende der Fondslaufzeit zu veräußern.

Die Wine Capital Selection GmbH übernimmt keine Zahlung von Steuern für die einzelnen Investoren. Der „Erste Rheinland-Pfälzische Weinfonds ‚Zum Wohle 2006‛ GbR” ist nicht buchführungspflichtig nach HGB und Steuerrecht, da keine gewerblichen Einkünfte erzielt werden.

zurück
Chancen zum ausdruck in neuem fenster öffnen Artikel per Email verschicken
In der Vergangenheit sind die Preise in der Zeit vom Kauf „en primeur“ (Erwerb des noch in Fässern gelagerten jungen Weins} bis zum Erscheinen am Markt (Flaschen) tendenziell gestiegen.

Das Thema Lifestyle gewinnt weiter an Bedeutung. Aus diesem Lebensgefühl heraus ist deutlich eine verstärkte Bereitschaft zu erkennen, sich über den Genuss von Weinen Eintritt in die Welt der Weine zu verschaffen.

Hieraus und aus dem bisherigen Preisverlauf innerhalb des Weinmarktes resultierend sollte ein weiterer Preisanstieg zu erwarten sein.

Das Jahr 2005 ist nach Expertenmeinung als ein hervorragendes Weinjahr zu bezeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Ernte quantitativ nur die Hälfte des Vorjahres erreicht, aber die Qualität ist als hervorragend einzustufen. Das Preisniveau befindet sich zum Zeitpunkt des Erwerbes aber noch auf Vorjahresniveau.

Aufgrund eines schwierigen Marktumfelds befindet sich die Weltkonjunktur zurzeit in einer rezessiven Phase und beeinflusst die aktuelle Nachfrage nach höherpreisigen Weinen. Dies hat zur Folge, dass hochwertige Weine aktuell zu günstigen Konditionen erworben werden können.

zurück